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Materialien „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ - Globales Lernen und Philosophie lernen
Buchhinweis |
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Bibliographische Angaben: |
Prof. Dr. Eckart Conze: Friedlos. Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche. Von 1648 bis heute. dtv. München 2026. ISBN: 978-3-423-28535-3
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ZUM BUCH: |
„In diesem Buch richtet sich der Blick ... auf Deutschland, wo sich allein schon wegen seiner Lage mitten in Europa über Jahrhunderte geopolitische Interessen und Projektionen kreuzten und das - zu unterschiedlicjen Zeiten und in unterschiedlicher staatlicher und politischer Gestalt - sowohl objekt als auch Subjekt von Machtpolitik war, das Kriegsgewalt ausübte und erlitt, das nach Frieden suchte und befriedet wurde. ... Es analysiert die Globalisierung der europäischen Ordnung und die Universalsierung ideologischer Ziele - vor und nach 1945. ....Das Buch ist zugleich aus einer europäischen Perspektive geschrieben“ (S. 18 f.) - so beschreibt der Autor in der Einleitung seine Ausgangspunkte für die Beschäftigung mit dem Themenfeld.
Die Kapiteltitel spiegeln die Schwerpunktsetzungen des Buches:
- Das alte Reich im alten Europa (1648-1789) - Die Macht der Nation (1789-1848/49) - Nationale Staaten - Globale Imperien (1848/49 -1914) - Falscher Frieden? (1914-1945) - Der kalte Krieg ((1945-1990) -Aufstieg und Fall der Neuen Weltordnung (1990 - 2022)
zum Autor: „Eckart Conze, geboren 1963, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg und zählt zu den profiliertesten deutschen Zeithistorikern. An den Universitäten Cambridge, Toronto, Utrecht und Jerusalem hatte er Gastprofessuren inne. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte von Adel und Eliten, die internationale Politik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert, die Geschichte der Bundesrepublik sowie die Historische Sicherheitsforschung. Dass Eckart Conze keine Scheu vor großen Debatten hat, hat er als Mitautor von ›Das Amt und die Vergangenheit‹ bewiesen.“ ( https://www.dtv.de/autor/eckart-conze-8715 )
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Einordnung für die Bildungsarbeit |
Das Grundgesetz kennt das „Friedensgebot (u.a. Artikel 26 Abs. 1 GG). Das Buch bietet hierzu eine nicht immer eingenommene Perspektive und liefert (für Studierende und Lehrkräfte) - systematisch verarbeitet - Informationen und natürlich auch vielfältige Diskussionsansätze.
Ein Impuls für ein einführendes oder an aktuellen Entwicklungen von Friedlosigkeit orientiertes Unterrichtsgespräch oder eine „aktuelle Stunde): „In einer friedlosen Welt ist die Suche nachFrieden ohne Alternative. Als politische und gesellschaftliche Aufgabe sowie als moralische Verpflichtung erfordert sie heute ebenso große Anstrengungen wie in der Vergangenheit.“ (S.26) |
Martin Geisz, Mai 2026